Status Quo

Viele kleine und mittlere Unternehmen verfügen aktuell über keine Planung ihrer IT-Ressourcen. Oftmals stell sich die Situation wie auf dem Bild oben dar: Die Systemlandschaft ist inkonsistent, überladen und jede Änderung am System gleicht einer Operation am offenen Herzen. Da die Prozesse laufend komplexer werden und auch in vielen verschiedenen Geschäftsfeldern vermehrt auf die Digitalisierung gesetzt wird, ist eine klare Strategie für die Zukunft auch bei kleinen Unternehmen unerlässlich.

IT-System Management Lifecycle

Als systematische Darstellung des kompletten IT-System Management eignet sich der so geannte ITSM Lifecycle. Er besteht aus folgenden Elementen:

  1. Erstellung und Definition der Anforderungen
  2. Die Bedürfnisse werden abgeklärt und ein passendes Pflichtenheft erstellt.

  3. Evaluation des passenden Systems
  4. Anhand des Pflichtenhefts wird ein passendes System oder eine passende Lösung evaluiert.

  5. Implementation des Systems
  6. Das neue System wird implementiert und in die bestehende IT-Landschaft integriert.

  7. Migration der Systeme
  8. Daten, Assets, sowie weitere Komponenten werden vom alten ins neue System migriert.

  9. Testing und Schulungen
  10. Das neue System wird finalen Tests unterzogen und falls nötig werden die Usergruppen auf dem neuen System geschult.

  11. Betrieb des Systems
  12. Das System wird laufend gewartet und auf dem neuesten Stand gehalten.

Abbildung des IT-System Management Lifecycles

Dieser Zyklus kann eine unterschiedlich lange Laufzeit haben, je nach Systemart kann diese variieren. Bei Netzwerkkomponenten wie Server, Router oder Switches können solche Zyklen gut 6/7 Jahre andauern. Bei Clientgeräten, wie Laptops oder ähnlichen, dauern solche Zyklen in der Regel 2 bis maximal 5 Jahre.

Warum IT-System Management?

Neben der schon angesprochenen Vorteile im Bereich der Kosten- und Ressourcenplanung, erhöht ein IT-System Management nachhaltig die Verfügbarkeit der verwendeten Systeme. Ausserdem wird eine Wildwuchs, so wie er heute oft gang und gäbe ist, vermieden. Ausserdem werden keine wichtigen technologischen Fortschritte jahrelang hinausgezögert oder verschlafen. Eine Studie die im Januar 2021 veröffentlicht wurde besagt, dass ca. 10% aller Geräte in der Schweiz mit veralteten Betriebssystemen genutzt werden. Eine aktuelle IT-Infrastruktur ist schon lange kein Luxus mehr, vielmehr ist sie heute Business- und Sicherheitsrelevant.
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